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FreeVis Aktuell

Patientenzufriedenheit und Multifokallinsen:
Prof. Dr. Michael Knorz gibt über 20jährige Erfahrung weiter

Dezember 2014

Prof. Michael Knorz, Leiter des FreeVis LASIK Zentrum in Mannheim, implantiert seit über 20 Jahren multifokale Kunstlinsen, um alterssichtigen Patienten ein brillenfreies, scharfes Sehen in der Nähe und in der Ferne zu ermöglichen. In einem Beitrag in „CATARACT & REFRACTIVE SURGERY TODAY EUROPE“ faßte der Experte seine Erfahrungen zusammen.

Für den Erfolg der Operation und die Zufriedenheit des Patienten ist eine offene Kommunikation zwischen Patient und Augenchirurg absolut notwendig: Der Arzt muß sich über die speziellen Bedürfnisse seines Patienten informieren und ihm darauf basierend eine geeignete Kunstlinse empfehlen. Genauso wichtig ist es, so Professor Knorz, dass Patienten vor dem Eingriff ausführlich über Vor- und Nachteile der Multifokallinsen aufgeklärt werden und realistische Erwartungen an das Operationsergebnis haben.

Ein scharfes Sehen in der Nähe ohne Lesebrille ist für viele Patienten essentiell. Um ein scharfes Sehen in allen Entfernungen zu ermöglichen, besteht die multifokale Linse aus mehreren Einzellinsen, die das einfallende Licht auf mehrere Brennpunkte verteilen. In der Regel ist das Sehen in der Ferne besser ist als das Sehen in der Nähe, und meist kann nach einer gewissen Lernphase ganz ohne Brille gelesen werden. Manche Patienten bevorzugen zum längeren Lesen eine Lesebrille, da sie das Lesen sonst als zu anstrengend empfinden. Darüber hinaus erwarten viele Patienten heutzutage auch ein gutes Sehvermögen in der mittlerer Entfernung, z.B. um den Bildschirm oder das Mobilphone scharf sehen können. Der Augenarzt kann u.U. mit der Auswahl eines bestimmten Linsenmodells diesem Wunsch entgegenkommen.

Die Zufriedenheit der Patienten mit dem postoperativen Ergebnis ist höher, wenn sie vor dem Eingriff darüber aufgeklärt wurden, dass ein scharfes Sehen in allen Entfernungen mit Multifokallinsen einen Kompromiss an die Qualität des Sehvermögens erfordert: Durch die Verteilung des Lichtes auf mehrere Brennpunkte kommt es zu einem gewissen Kontrastverlust. D.h., dass das Bild in jedem Brennpunkt nicht ganz so scharf ist wie mit einer Brille, man es dafür aber ohne Brille sieht. Darüber hinaus werden in der Dämmerung häufig Lichthöfe um Lichtquellen beschrieben (Halos). Die Patienten müssen auch darauf hingewiesen werden, dass gutes Sehen mit Multifokallinsen ein Lernprozeß ist: Während viele Patienten bereits am ersten Tag nach der Operation sehr gut sehen können, kann es bei anderen Wochen bis Monate dauern, bis das Gehirn die optischen Nebeneffekte nicht mehr als störend wahr nimmt.


Quelle:
Achieving Patient Satisfaction With Premium IOLs
Michael C. Knorz, MD
CATARACT & REFRACTIVE SURGERY TODAY EUROPE


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