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FreeVis Aktuell

LASIK kann Ergebnisse nach Linsenoperation optimieren

Oktober 2013

Linsenoperationen, die bei hoher bis sehr hoher Kurzsichtigkeit durchgeführt werden, helfen den betroffenen Patienten erheblich. Nicht nur sind sie von der schweren Brille befreit, auch das Gesichtsfeld ist deutlich größer.

Trotz optimaler Berechnung der Stärke der zu implantierenden Kunstlinse gelingt es nicht immer, durch ein Linsenimplantat oder einen Linsenaustausch eine hohe Kurzsichtigkeit hundertprozentig zu beseitigen. Die Fehlsichtigkeit kann zwar drastisch reduziert werden, ein geringer Restsehfehler kann jedoch immer noch das Tragen von Brille oder Kontaktlinsen - z.B. zum Autofahren - notwendig machen. Gleichfalls wird ein begleitender Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) in der Regel nicht mitkorrigiert (es sei denn es wird eine sogenannte sphäro-torische Linse implantiert).

In solchen Fällen bietet es sich an, das postoperative Ergebnis durch eine zweiten refraktiven Eingriff zu optimieren. Da die Treffgenauigkeit einer LASIK bei geringer (Rest-) Fehlsichtigkeit sehr hoch ist, ist der Erfolg garantiert. Mit dem Laser lassen sich ausserdem weitere vorhandene Unregelmäßigkeiten beheben: Hornhautirregularitäten, die mittels Hornhauttopographie dargestellt werden, oder Aberrationen (Abbildungsfehler) höherer Ordnung können maßgeschneidert beseitigt werden und erlauben ein qualitativ besseres Sehvermögen.

Ablauf:
Es handelt sich um zwei operative Eingriffe, die im Abstand von drei bis vier Monaten durchgeführt werden. Beide Operationen werden ambulant durchgeführt, zur Betäubung sind zumeist lediglich Augentropfen erforderlich. Während der ersten Operation wird der Hornhaut-Flap mit dem Femtosekundenlaser präpariert, ohne jedoch den Flap anzuheben. Anschließend erfolgt die Linsenoperation: Hier wird entweder eine zusätzliche Linse ("phake Linse") ins Auge implantiert oder die körpereigene Linse wird gegen eine Kunstlinse ausgetauscht (Laser-Linsenaustausch, auch möglich mit Multifokallinsen). Drei bis vier Monate später wird in einer zweiten Operation der Hornhaut-Flap angehoben und der Restsehfehler mit einer individuellen, wellenfront-geführten LASIK-Behandlung (individuelle Femto-LASIK) korrigiert.

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