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LASIK, LASEK oder Epi-LASIK Augenlaseroperation?

September 2013

PRK, LASEK, Epi-LASIK, LASIK: All diesen Verfahren ist gemeinsam, dass mit dem Excimer Augenlaser Hornhautgewebe abgetragen wird, um die Brechkraft der Hornhaut zu ändern und eine bestehende Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Doch was sind die Unterschiede?

PRK, LASEK, Epi-LASIK sind sogenannte Oberflächenverfahren: Hier wird nur die oberste Zellschicht (Hornhautepithel) entfernt, bevor der Augenlaser zum Einsatz kommt. Die drei Verfahren PRK, LASEK und Epi-LASIK unterscheiden sich nur in der Art und Weise, wie das Hornhautepithel entfernt wird: Bei der PRK oder Photorefraktiven Keratektomie werden die Zellen mit einem stumpfen Messer abgeschabt, bei der LASEK mit einer Alkohollösung und bei der Epi-LASIK mit einem Minihobel vorsichtig gelöst.


1. LASEK: Schichten der Hornhaut    2. LASEK: Die oberste Zellschicht wird entfernt    3. LASEK: Der Excimer Laser trägt Gewebe ab und korrigiert so die Fehlsichtigkeit    4. LASEK: Das Epithel wird zurückgeklappt

(1) Schematische Darstellung der Hornhautschichten, (2) Nach Abtrag des Epithels liegt die Bowmann'sche Membran frei, (3) Der Excimer Laser korrigiert die Fehlsichtigkeit, (4) Das Epithel wird vorsichtig zurückgeklappt.


Bei den verschiedenen LASIK Verfahren erfolgt das Augenlasern dagegen im Inneren des Hornhautgewebes (im Hornhautstroma). Um in die tiefer liegenden Hornhautschichten zu gelangen, wird die Hornhaut oberfkächlich angeschnitten, es entsteht eine Art Buchdeckel oder Flap, der aufgeklappt wird. Erst dann wird mit dem Excimer Augenlaser Gewebe im Inneren der Hornhaut verdampft. Allerdings setzt das Verfahren eine bestimmt Hornhautdicke voraus.

Das LASIK Verfahren hat sich vor über 20 Jahren aus den Oberflächenverfahren PRK und LASEK entwickelt. Zu den wesentlichen Vorteilen des Verfahrens zählt eine schmerzfreie Wundheilung und eine schnelle Rehabilitation des Sehvermögens. Nach PRK, LASEK und Epi-LASIK können Schmerzen auftreten, bis die Neubildung des Hornhautepithels abgeschlossen ist, ebenso wie länger anhaltende Sehschwankungen. Dennoch haben die Verfahren unter bestimmten Voraussetzungen ihre Berechtigung: Da kein Hornhautschnitt durchgeführt wird, können auch Patienten mit dünnerer Hornhaut, bei denen eine LASIK-Operation nicht möglich ist, so noch gelasert werden.

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