Freevis LASIK Zentren: Femto-LASIK, individuelle LASIK, phake Linsen

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FreeVis Aktuell

Bioptics: Optimale Korrektur auch bei hohen bis extremen Sehfehlern

September 2009

Die Kombination einer Linsenimplantation mit einer iLASIK ermöglicht auch Patienten mit hoher bis extremer Fehlsichtigkeit, auf eine Brille oder Kontaktlinsen verzichten zu können. Das Kombinationsverfahren bezeichnet mal als Bioptics.

Wie Prof. Dr. Michael Knorz, Medizinischer Leiter des FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim auf dem World Ophthalmology Congress in Hong Kong berichtete, stehen dem Augenchirurgen eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung. Beim Vorliegen einer Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit kann eine phake Linse zusätzlich in das Auge implantiert werden. Liegt zusätzlich eine Alterssichtigkeit vor, kann die körpereigene Linse gegen eine Multifokallinse ausgetauscht werden. Mit der später folgenden Augenlaseroperation wird der Restsehfehler – meist eine höhere Hornhautverkrümmung – mittels iLASIK beseitigt.

Liegt bereits präoperativ eine Hornhautverkrümmung von über 2 dpt vor, kann davon ausgegangen werden, dass diese bei der Linsenimplantation trotz optimaler Schnittführung nicht beseitigt werden kann. In diesen Fällen präpariert Prof. Knorz während der ersten Operation als erstes den Hornhaut-Flap mit dem Femtosekundenlaser – ohne jedoch den Flap anzuheben. In der gleichen Sitzung erfolgt dann die Linsenoperation. Drei bis vier Monate später wird in einer zweiten Operation der Flap angehoben und der Restsehfehler mit einer individuellen, wellenfront-geführten LASIK-Behandlung (iLASIK) korrigiert.

In ähnlicher Weise kann Bioptics auch Patienten helfen, deren Sehschärfe sich nach erfolgter Linsenoperation im Laufe der Zeit verschlechtert. Auch hier ist eine nachfolgende Laserbehandlung geeignet, dem Patienten zu der gewünschten Brillen- und Kontaktlinsenfreiheit zu verhelfen.

Quelle:
Understanding choices in bioptics will greatly enhance outcomes; July 1, 2008