Freevis LASIK Zentren: Femto-LASIK, individuelle LASIK, phake Linsen

Share |

FreeVis Aktuell

Korrektur der Hornhautverkrümmung:
Moderne Technologien erlauben hohe Präzision

September  2015

Die Hornhaut des menschlichen Auges ist im Idealfall gleichmäßig wie eine Kugeloberfläche gewölbt. Besteht eine Hornhautverkrümmung, so ist diese Wölbung in einer Richtung stärker als in der anderen, so dass eine Bildverzerrung entsteht. Weiterentwicklungen der letzten Jahre ermöglichen es heutzutage dem erfahrenen Augenchirurgen, eine Hornhautverkrümmung einfach, präzise und dauerhaft zu korrigieren (Astigmatismuskorrektur). 

Eine Hornhautverkrümmung kann zum Beispiel im Rahmen einer Femto-LASIK korrigiert werden, indem die unterschiedlich gekrümmten Achsen so „geschliffen“ werden, dass eine annähernd kugelförmige Oberfläche entsteht. Des weiteren kann eine Hornhautverkrümmung auch durch sog. torische Kunstlinsen (auch "torische Intraokularlinsen (IOL)" genannt) korrigiert werden. Diese torischen Kunstlinsen sind sowohl als Zusatzlinse (torische phake IOL, torische Kontaktlinse im Auge) als auch als torische IOL beim Laser - Linsenaustausch bzw. der Operation des Grauen Stars verfügbar. Beide Verfahren können in komplizierten Ausgangssituationen auch kombiniert werden, um eine weitere Präzisionssteigerung zu erreichen: Mittels Femto-LASIK kann ein nach Linsenimplantation noch bestehender Rest-Astigmatismus ausgeglichen werden. 

Eine Hornhautverkrümmung, die oft neben einer Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit vorliegt, kann üblicherweise mit den beschriebenen Verfahren korrigiert werden. 

Darüber hinaus gibt es aber auch Erkrankungen wie z.B. den Keratokonus, bei dem es zu einer Verdünnung und kegelförmigen Vorwölbung der Hornhaut kommt. Patienten bemerken eine zunehmende Sehverschlechterung bzw. es fällt eine fortschreitende Kurzsichtigkeit mit deutlicher Zunahme der  Hornhautverkrümmung auf. Hier kann die sogenannte Crosslinking-Behandlung zum Einsatz kommen: Durch künstliche Erhöhung des Vernetzungsgrades der Hornhaut soll die mechanische Stabilität der Hornhaut wieder hergestellt und das Fortschreiten der Erkankung verhindert werden. Die photo-chemische Vernetzungsmethode mittels Riboflavin (Vitamin B2) und UVA-Licht ist in kurzer Therapiezeit einfach und sicher zu handhaben und lässt die Transparenz der Hornhaut weitestgehend unverändert.

Haben Sie Fragen? Wir antworten Ihnen gern.