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FreeVis Aktuell

Was leisten moderne Intraokularlinsen?

Juni 2015

Intraokularlinsen, kurz auch IOL oder Kunstlinsen genannt, ersetzen die natürliche Augenlinse oder werden zur Korrektur einer höhergradigen Fehlsichtigkeit zusätzlich zur natürlichen Augenlinse implantiert. Kunstlinsen bestehen heutzutage überwiegend aus weichen Materialien, die sich mit einem speziellen Instrument falten lassen, so dass sich ihr bereits geringer Durchmesser von ca. 6 mm weiter verringert. Sie werden durch einen nur 2,2 mm breiten Lasereinschnitt implantiert, der sich ohne Naht selbst wieder dicht verschließt.

Am häufigsten werden Intraokularlinsen im Rahmen der Kataraktoperation implantiert, um die getrübte Augenlinse zu ersetzen. Anhand verschiedener Untersuchungen und biometrischer Messungen wird die Stärke der Intraokularlinse so berechnet, dass der Patient nach der Operation zumindest in der Ferne ohne Brille scharf sehen kann (Einstärkenlinse oder Monofokallinse). Andere Linsenmodelle können darüber hinaus auch eine Hornhautverkrümmung (torische IOL) oder die Alterssichtigkeit (Multifokal IOL) mit korrigieren.

Korrektur der Alterssichtigkeit mit Multifokallinsen

Multifokallinsen ermöglichen ähnlich einer Gleitsichtbrille das gleichzeitige scharfe Sehen in der Nähe und Ferne. Der Seheindruck mit einer Multifokallinse ist neu und es ist normal, dass es einige Monate dauern kann, bis sich das Gehirn darauf eingestellt hat und die volle Sehschärfe erreicht ist. Multifokallinsen können anfangs auch dazu führen, dass man Lichthöfe um Lichtquellen sieht oder vermehrt blendempfindlich ist. Dies kann vor allem beim Autofahren in der Dämmerung und nachts als sehr unangenehm empfunden werden.

Diese optische Nebenwirkungen, die von herkömmlichen Multifokallinsen wie bifokalen oder trifokalen Linsen bekannt sind und bisher in Kauf genommen werden mußten, können mit einer neuen Linse, der TECNIS® Symfony IOL der Fa. Abbott Medical Optics, jetzt minimiert werden. Die TECNIS® Symfony IOL ermöglicht einen kontinuierlichen Sehbereich von nah bis fern, ohne dass man in einem Entfernungsbereich merklich schlechter sieht. Die achromatische Technologie verstärkt den Abbildungskontrast, wodurch man kontrastreicher und schärfer sehen und mehr Details erkennen kann. Eine Studie zeigte darüber hinaus auch, dass die Blendempfindlichkeit und die Wahrnehmung von Halos (Lichthöfen um Lichtquellen) dem niedrigen Niveau von monofokalen Linsen entsprach. Darüber hinaus ist selbst bei kontrastarmen Sichtverhältnissen die Fernsicht nicht beeinträchtigt. Mit der Symfony IOL kann ab ca. 60 cm (Computer-Abstand, Handy, etc.) scharf gesehen werden. Zum Lesen eines Buches ist häufig noch eine Lesebrille erforderlich. Dafür ist die Fernsicht deutlich weniger beeinträchtigt als mit einer traditionellen Multifokal-IOL.

Wenn Sie an der Korrektur Ihrer Altersdichtigkeit interessiert sind, wenden Sie sich bitte an ein FreeVis LASIK Zentrum. Wir beraten Sie gern und bieten neben der modernen TECNIS® Symfony IOL auch eine Vielzahl anderer Verfahren an.


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