Freevis LASIK Zentren: Femto-LASIK, individuelle LASIK, phake Linsen

Share |

FreeVis Aktuell

Weiterentwicklung der Technologien ermöglicht Einsatz der LASIK unter extremen Belastungen

Mai/Juni 2008

Die Laserchirurgie, insbesondere die LASIK, hat sich zu einem der am häufigsten durchgeführten refraktiven Eingriffe weltweit entwickelt. Die bei der LASIK eingesetzten Technologien wurden in den letzten 15 Jahren erheblich weiterentwickelt. Prof. Dr. Michael Knorz, Leiter des FreeVis LASIK Zentrum Mannheim, schreibt dazu: "Als ich 1993 meine erste LASIK durchführte, verwendeten wir noch unpräzise Mikrokeratome ... und Aberrationen höherer Ordnung ... wurden weder gemessen noch korrigiert. Heute verdrängen Femtosekundenlaser immer mehr die mechanischen Keratome und die Ablationsprofile moderner Excimerlaser ... basieren auf der Messung der individuellen Aberrationen (so genannte aberrometergesteuerte oder wellenfrontgesteuerte Ablationsprofile)."

In den letzten Jahren wurde zunehmend untersucht, ob die PRK und LASIK auch bei Personen durchgeführt werden kann, die sich extremen Belastungen aussetzen. Insbesondere das Navy Medical Center in San Diego, Kalifornien, erforschte intensiv die Augenlaserchirurgie. Unter der Leitung des Ophthalmochirurgen Dr. Steve Schallhorn, selbst ehemaliger Jetpilot, wurden zahlreiche Studien zur PRK und LASIK durchgeführt (siehe Freevis Aktuell vom Oktober 2007).

Augrund der erheblichen Auswirkungen auf die Tauglichkeit der Soldaten interessierten sich auch die amerikanischen Streitkräfte schon frühzeitig für die Refraktive Chirurgie: Eine Brillenkorrektur ist nur eingeschränkt möglich, Kontaktlinsen kaum verwendbar. Daher führte bisher eine Fehlsichtigkeit nahezu immer zur Untauglichkeit sowohl für Piloten der US Navy und der US Airforce als auch für Astronauten.

Die Studien widmeten sich den besonderen Anforderungen, die Piloten und Astronauten unter extremen Einsatzbedingungen erfüllen müssen. Insbesondere wurden folgende Bereiche untersucht:

- Wie reagiert das Auge auf extreme Höhen und niedrigen Druck?
- Wie stabil ist die vordere Hornhautlamelle nach LASIK?
- Wie gut sehen die Behandelten und wie gut ist die Qualität des Sehens unter extremen Bedingungen (bei Dunkelheit und Nacht)?

Die Ergebnisse der zahlreichen Studien bildeten unter anderem die Grundlage für die Entscheidung im September 2007, die moderne wellenfrontgesteuerte Femto-LASIK (iLASIK) auch für Astronauten zuzulassen.

Quelle:
Der AugenSpiegel, 06/2008