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FreeVis Aktuell

Sehhilfen zur Presbyopie-Korrektur:
Mehrstärken-Brillen und Kontaktlinsen

Mai 2012

In einer Gleitsichtbrille, der heute noch am weitesten verbreiteten Methode der Presbyopie-Korrektur, lassen sich die unterschiedlichen Korrektionswerte für Nähe, mittlere Distanz und Ferne so anordnen, dass der Blick des Brillenträgers – je nach Sehanforderung – immer durch die „richtige“ Zone des Glases fällt. Die Gleitsichtbrille kann man als Universal-Lösung für alltägliche Aufgaben bezeichnen.

Bestimmte Berufe bringen es aber mit sich, dass die übliche Einteilung der Korrektionszonen einer Gleitsichtbrille ungeeignet ist. Wer beispielsweise Armaturen ablesen muss, die über seinem Kopf angebracht sind (Piloten-Kanzel) oder handwerkliche Überkopfarbeit ausübt, braucht eine Mehrstärken-Arbeitsbrille, die seine Sehanforderungen exakt berücksichtigt. Oftmals erweisen sich Bi- oder Trifokal-Gläser als besser geeignet. Auch für die Bestimmung einer Bildschirmarbeitsplatzbrille gelten besondere Maßstäbe, die der Augenarzt individuell für jeden Patienten ermittelt.

Die Alterssichtigkeit läßt sich auch mit Kontaktlinsen ausgleichen. Der Augenarzt kann dabei sowohl den Durchmesser der Nahzone als auch die Stärke des Nahteils individuell wählen. Kontaktlinsen erlauben auch eine Monovision: Ein Auge erhält eine Kontaktlinse mit optimaler Korrektion für die Ferne, das zweite Auge eine Korrektion für die Nähe. Diese Technik wird allerdings nicht von allen Menschen vertragen und geht mit Einschränkungen für das beidäugige, räumliche Sehen einher.

Brille und Kontaktlinsen sind jedoch bei weitem nicht die einzige Möglichkeit. In den nächsten Monaten stellen wir Ihnen eine Reihe von operativen Verfahren vor, die eine weitgehende Unabhängigkeit von der Lesebrille bieten.


Übersicht der gängigen Operationsverfahren zur Korrektur der Alterssichtigkeit