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FreeVis Aktuell

Was versteht man unter einem Linsenaustausch?

April / Mai 2013

Der Linsenaustausch ist nicht nur die am häufigsten durchgeführte Augenoperation - es ist schlichtweg die am häufigsten durchgeführte Operation überhaupt. Der Eingriff wird meist aufgrund einer Eintrübung der Augenlinse, auch als Grauer Star bezeichnet, durchgeführt. Die getrübte, das Sehvermögen beeinträchtigende Linse wird entfernt und an ihrer Stelle wird eine klare Kunstlinse implantiert. Allein in Deutschland werden pro Jahr rund 600.000 dieser Eingriffe durchgeführt.

Als Grauen Star oder Katarakt bezeichnet man die meist altersbedingt eingetrübte Augenlinse. Je älter der Mensch wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Grauer Star entwickelt. Darüber hinaus können aber auch Verletzungen, Infrarot-Strahlung, bestimmte Medikamente oder Allgemeinerkrankungen wie Diabetes mellitus zu einem Grauen Star führen.

Unbehandelt stellt der Graue Star weltweit (vor allem in den Entwicklungsländern) die häufigste Ursache für eine Erblindung dar. Außer der Operation gibt es keine andere wirksame Therapie. Die sogenannte Kataraktoperation wird in ihrer jetzigen Form seit über 40 Jahren durchgeführt. Die Brechkraft zu implantierenden Kunstlinse wird vor der Operation so gewählt, dass der Patient nach dem Eingriff ohne Brille in der Ferne bzw. bei Verwendung von Multifokallinsen sowohl in der Ferne als auch in der Nähe ohne Brille scharf sehen kann. Damit zählt der Linsenaustausch wie unter anderem auch die LASIK zu den sogenannten refraktiv-chirurgischen Operationen, die den Ausgleich einer Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit zum Ziel haben.

Die Operation wird heutzutage überwiegend ambulant unter örtlicher Betäubung mit Augentropfen durchgeführt. Der Operateur setzt zunächst einen kleinen Schnitt am Hornhautrand, ritzt anschließend die vordere Linsenkapsel ein und erzeugt eine runde Öffnung. Jetzt wird - unter Beibehalt der Linsenkapsel - die getrübte Augenlinse entfernt: Dazu zerkleinert der Operateur den Linsenkern mit Ultraschall (Phakoemulsifikation) und saugt die Linsenfragmente ab. Anschließend wird die künstliche Linse in die Linsenkapsel eingebracht. Der winzige Schnitt am Hornhautrand verschließt sich meist von selbst und muß nicht genäht werden.

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