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FreeVis Aktuell

Wird das SMILE-Verfahren die LASIK ablösen?

März 2016

Seit Jahrzehnten werden refraktive Operationsverfahren optimiert und neu entwickelt: Augenlaserverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit blicken inzwischen auf rund 30 Jahre Geschichte zurück. Moderne Verfahren wie SMILE, Femto-LASIK oder PRK kommen innerhalb ihrer Anwendungsbereiche dem Ziel des sogenannten "perfekten Sehens" bereits sehr nahe.

Prof. Michael Knorz, Leiter des FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim und einer der ersten SMILE Anwender in Deutschland, stellt fest: "Bei Korrekturen (einer Kurzsichtigkeit) bis etwa minus fünf Dioptrien können sie dieses Ziel sogar bereits erreichen, da die durch die SMILE induzierten optischen Aberrationen so gering sind, dass sie sich nicht auf die Qualität des Sehvermögens auswirken." Er erwartet ausserdem, "... dass die SMILE die LASIK über einen großen Teil des Indikationsbereiches ablösen wird. Heute ist die SMILE nur zur Myopiekorrektur zugelassen und es sind – noch – keine Nachoperationen möglich. Vergleicht man Femto-LASIK und SMILE innerhalb des heutigen Anwendungsbereiches, so sind die Ergebnisse hinsichtlich der Vorhersagbarkeit identisch. Vorteile der SMILE zeigen sich hinsichtlich eines geringeren Verletzungsrisikos und einer geringeren Inzidenz trockener Augen postoperativ."

Nach heutigem Stand kann keines der Verfahren als "signifikant besser" bewertet werden, allerdings steht SMILE erst am Anfang der Entwicklung, während die LASIK und auch Femto-LASIK bereits seit Jahrzehnten angewendet wird. Prof. Knorz geht davon aus, dass sich mit zunehmender Verbreitung des SMILE Verfahrens sicherlich noch weitere Unterschiede heraus kristallisieren werden und – da SMILE im Gegensatz zur Femto-LASIK nur einen Laser benötigt – das Verfahren auch wirtschaftlich das überlegene Verfahren sein wird.

Quelle: AUGENSPIEGEL, Interview mit Prof. Dr. M. Knorz, 2/2016


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