Freevis LASIK Zentren: Femto-LASIK, individuelle LASIK, phake Linsen

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FreeVis Aktuell

Brillenfreiheit durch optimale Korrektur:
Auch Hornhautverkrümmung muß berücksichtigt werden

März 2012

In den seltensten Fällen ist man "nur" kurzsichtig oder weitsichtig, oft liegt auch eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) vor. Da eine optimale Korrektur für perfektes Sehen und damit die Zufriedenheit der Patienten von großer Bedeutung ist, muß auch diese astigmatische Komponente berücksichtigt werden.

Während die Korrektur im Rahmen einer LASIK-Operation kein Problem darstellt, muß sie bei Linsenoperationen besonders beachtet werden – hier kann durch den Hornhautschnitt ggf. sogar eine Hornhautverkrümmung induziert werden.

Auf dem Weltkongress der Augenärzte, der im letzten Monat in Abu Dhabi stattfand, diskutierte Prof. Dr. Michael Knorz die Vor- und Nachteile der Optionen, die dem Augenchirurgen für die Korrketur der Hornhautverkrümmung zur Verfügung stehen: Hornhautinzisionen, eine Laseroperation (LASEK oder LASIK) im Anschluß an die Linsenoperation oder torische Multifokallinsen. Torische Multifokallinsen sind relativ neue Speziallinsen, die neben einer Kurz- oder Weitsichtigkeit und der Alterssichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung korrigieren.

Darüber hinaus beschreibt Professor Knorz das Vorgehen, welches er derzeit bevorzugt und am FreeVis LASIK Zentrum Universiätsklinikum Mannheim anwendet. In Abhängigkeit von der Stärke des bestehenden Astigmatismus besteht es aus einer Kombination der genannten Verfahren: Durch Einsatz des Femtosekundenlasers im Rahmen der Linsenoperation (Laser-Linsenaustausch) kann eine Hornhautverkrümmung durch Inzisionen mit dem Laser ausgeglichen werden. Liegt jedoch ein Astigmatismus über 2 dptr vor, empfiehlt Prof. Knorz die Kobmination mit einer torischen Multifokallinse.

Quelle:
Toric Multifocal IOLs or Bioptics?  The Correction of Astigmatism in Cataract and Refractive Surgery
World Ophthalmology News. February 2012: 11 – 12