Freevis LASIK Zentren: Femto-LASIK, individuelle LASIK, phake Linsen

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Fragen und Antworten

Was Sie vor Ihrer Operation beachten sollten...

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Maurizio Gaudino bei der Erstuntersuchung, 2006

Bin ich für die LASIK geeignet?

Mittels LASIK-Operation lassen sich heute über 90% aller Fehlsichtigkeiten korrigieren. Die LASIK wird zur Korrektur der Kurzsichtigkeit (Myopie) bis ca. -8 dpt (in Extremfällen auch bis - 10 dpt), der Weitsichtigkeit (Übersichtigkeit, Hyperopie) bis ca. +3 dpt, und der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis ca. 5 dpt angewandt.
Die exakten Grenzwerte hängen zusätzlich von der Dicke Ihrer Hornhaut und vom Durchmesser Ihrer Pupille ab. Zur endgültigen Beurteilung ist daher in jedem Fall eine Untersuchung und Beratung in einem FreeVis LASIK Zentrum erforderlich.


Wer ist nicht für eine Operation geeignet?

Unabhängig von der Art und Stärke der Fehlsichtigkeit muß jeder Patient einige Kriterien und Voraussetzungen erfüllen, damit der Erfolg der Operation gewährleistet werden kann.

Alter
Kinder und Patienten unter 18 Jahre sollten nicht mit dem Augenlaser operiert werden.
Die Fehlsichtigkeit sollte stabil sein (und das Auge nicht mehr wachsen), bevor der Eingriff
vorgenommen wird.

Pupillendurchmesser und Hornhautdicke
Diese beiden Parameter werden im Rahmen der Erstuntersuchung untersucht. Öffnen sich die Pupillen im Dunkeln zu weit oder ist die Hornhaut für den notwendigen Laserabtrag zu dünn, wird ein verantwortungsvoller Operateur von der LASIK-Operation abraten. Bei Patienten mit dünner Hornhaut kann u.U. jedoch eine PRK / LASEK durchgeführt werden.

Augenkrankheiten
Vorliegende Erkrankungen des Auges wie z.B. ein Grauer oder Grüner Star können gegen eine Operation sprechen und müssen unbedingt mit dem Augenarzt diskutiert werden.

Allgemeinerkrankungen
Da bestimmte Allgemeinkrankheiten und auch Medikamente Einfluß auf die Heilung der Hornhaut haben könnten, kann das Vorliegen bestimmter Erkrankungen, wie z.B. Rheuma, gegen eine Operation sprechen.

Schwangerschaft, Stillzeit
Von einer Behandlung während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte abgesehen werden.

Allergien
Bei Allergikern sollte die Operation besonders geplant und in die allergiefreie Zeit gelegt werden.


Darf ich vor der Erstuntersuchung Kontaktlinsen tragen?

Ja! Die Kontaktlinsen müssen erst 1-2 Wochen vor der Augenlaseroperation herausgenommen werden. Dies wird Ihnen bei der Untersuchung nochmals genau erläutert.


Bin ich nach der Operation arbeitsunfähig?
Wie lange kann/sollte ich nach der Operation nicht arbeiten?

Bei normalem Verlauf erreichen Sie bereits am Tag nach der beidseitigen LASIK Operation ein Sehvermögen, das zum Autofahren ohne Brille ausreicht. Sie sind somit für die meisten Tätigkeiten wieder einsatzfähig. Um sicher zu gehen, ist es empfehlenswert, sich einige Tage nach der iLASIK zu schonen und keine unaufschiebaren Termine einzuplanen.

Bitte beachten Sie jedoch:
Da eine LASIK als funktionelle Operation zählt, ist nach einem Urteil des Arbeitsgerichtes Frankfurt vom 23.5.2000 (Aktenzeichen 4 Ca 8647/99) die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht möglich. Sie müssen sich also für diese Zeit Urlaub nehmen.
Lesen Sie hier die ausführliche Begründung


Mit welchen Risiken muß ich rechnen?

Bei den heute angewandten Verfahren der Refraktiven Chirurgie ist das Risiko ernsthafter Komplikationen allgemein als äußerst gering einzuschätzen. Es kann jedoch, wie bei allen medizinischen Eingriffen, nie ganz ausgeschlossen werden.

Das Risiko, nach der Operation schlechter zu sehen als vorher ist sehr gering. Zur Veranschaulichung: Bei der traditionellen LASIK z.B. lag die Komplikationsrate bereits unter 1%. Seit Einführung der Femto-LASIK konnte dieses minimale Risiko weiter gesenkt werden, da bei Einsatz des Femtosekundenlasers schnittbedingte Komplikationen vermieden werden können.
Über Ihr individuelles Risiko wird Sie Ihr betreuender Arzt im Beratungsgespräch informieren.

Voraussetzung für die Minimierung des Risikos auf den geringsten gegenwärtig erreichbaren Stand ist einerseits eine große Erfahrung des Operateurs und andererseits die Beachtung und zuverlässige Durchführung der postoperativen Behandlungsanweisungen durch den Patienten.


Gibt es Langzeituntersuchungen?

Bereits seit Jahrzehnten versuchen Augenärzte weltweit, Operationsverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit zu entwickeln.

Das erste bereits recht erfolgreiche Verfahren wurde von José I. Barraquer (1916-1998) bereits vor über 40 Jahren in Columbien entwickelt. Barraquer widmete sein ganzes Leben und Schaffen der Verwirklichung der Idee, die Brechkraft des Auges durch das "re-shaping" der Hornhaut zu optimieren. Seine "Keratomileusis" legte den Grundstein für die PRK und LASIK und machte ihn zum Begründer der refraktiven Chirurgie.

Die traditionelle LASIK wird seit 1991 durchgeführt, wurde 1996 wissenschaftlich anerkannt und in der Augenheilkunde etabliert. Seither wurden sowohl das Verfahren ansich als auch die zum Einsatz kommenden Geräte kontinuierlich verbessert.

Die moderne Femto-LASIK erreicht heutzutage solche sicheren Ergebnisse, dass das Verfahren bereits von der US Navy, Luftwaffe und auch für Astronauten zugelassen ist.

Nicht nur in der Augenlaserchirurgie, sondern auch im Bereich der phaken Linsen verfügt FreeVis über langjährige Erfahrungen. Die ersten phaken Linsen wurden von Prof. Dr. Michael Knorz am FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim bereits 1998 eingesetzt und seither wissenschaftlich begleitet.


Wie gut kann man nach der Operation sehen?

Sinn der Operation ist es, den Patienten von der Notwendigkeit, eine Brille tragen zu müssen, zu befreien. So definiert sollte das unkorrigierte Sehvermögen nach der OP für die Bedürfnisse des täglichen Lebens weitestgehend ausreichen. Dieses Ergebnis wird heutzutage bei fast allen Patienten erzielt.

Selbst unter strengsten Prüfbedingungen ist eine operative Korrektur der Fehlsichtigkeit auf exakt 0,0 Dioptrien ein eher seltenes Ereignis. Ob man nach der Operation noch eine Brille "braucht", hängt im wesentlichen von den Anforderungen des Patientien an sein Sehvermögen ab.


Brille oder Kontaktlinsen nach der Operation?

Es ist möglich, dass unter besonderen Bedingungen, z.B. bei nächtlichem Autofahren, zur Verwendung einer geringfügigen, zusätzlichen Brillenkorrektur geraten wird.
Kontaktlinsen können nach allen refraktiven Operationen getragen werden. Allerdings ist nach Eingriffen an der Hornhaut durch deren veränderte Form die Anpassung technisch schwieriger und die Verträglichkeit häufig schlechter.

Bitte beachten Sie:
Da ein ehemalig kurzsichtiger Patient durch eine solche Operation im wesentlichen "normalsichtig" wird, benötigt er ab dem Eintritt der sog. Alterssichtigkeit (ab etwa dem 45. Lebensjahr) eine Lesebrille, wie sie jeder von Natur aus normalsichtige Mensch ab diesem Zeitpunkt benötigt. Die Alterssichtigkeit ist ein natürlicher Vorgang, der gesetzmäßig bei jedem Menschen eintritt, unabhängig davon, ob er am Auge operiert worden ist oder nicht.


Was kann ich tun, um nach der LASIK gut zu sehen?

Wenn Sie folgende Dinge konsequent beachten, unterstützen Sie den Heilungsverlauf positiv:

– Geben Sie an, falls bei Ihnen eine rheumatische Erkrankung besteht.
– Reiben Sie in den ersten Tagen nach der Operation nicht die Augen!
– Benutzen Sie regelmäßig die mitgegebenen Augentropfen; wenden Sie die Augentropfen jedoch
   nur so lange an, wie es Ihr Arzt angeordnet hat. Bei längerer Anwendung der hochwirksamen
   Medikamente könnten Sie Ihren Augen Schaden zufügen.
– Nehmen Sie die geplanten Nachuntersuchungstermine wahr.
– Suchen Sie bei starken Schmerzen oder plötzlicher Sehverschlechterung sofort Ihren Augenarzt auf.


Welche Probleme können auftreten, die ich nicht beeinflussen kann?

Auf folgende Faktoren können Sie keinen Einfluß nehmen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Augenarzt.

– Lesebrille ab ca. 45. Lebensjahr
– Vermehrte Trockenheit der Augen
– Blendung und Lichthöfe (Halos) bei Dämmerung und Nacht
– Sterile Entzündungen
– Infektion und / oder Narbenbildung mit deutlicher Sehverschlechterung
– Hornhautvorwölbung (Keratektasie)

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